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Ein
Amateur ist jemand, der etwas aus
Liebe zur Sache tut.
Das Wort Amateur kommt vom lateinischen
amator, "Liebhaber", und von amare, "lieben".
Das sollte man nie vergessen, denn in dem Wort liegt der Schlüssel zu Erfolg:
Was man nicht mit Liebe tut, wird man nie wirklich gut machen.
Auf Fotografie bezogen
heißt das: Wenn man das Motiv, das man fotografieren möchte, nicht "liebt" - d.h., kein echtes Interesse an ihm empfindet - sollte man es übergehen und den Film für eine für eine bessere Gelegenheit aufheben, denn das Foto kann einfach nicht "gut" werden.
Hier haben Amateure einen unbezahlbaren Vorteil gegenüber den "Profis".
Berufsfotografen verdienen sich mit dem Fotografieren ihren Lebensunterhalt [...] sie sind nicht "frei".
Dagegen fotografieren Amateure nur zu ihrem eigenen Vergnügen.
Als ihr eigener Herr können sie machen, was sie wollen ...
[Andreas
Feininger, Richtig Sehen - besser
Fotografieren, 1973]
fotografieren
(altgriechisch.: "malen mit licht") bedeutet für
mich, das
Bild vor Ort entstehen zu lassen.
Mit dem
Auslöser der Kamera den Moment, den
Ausschnitt und den Blickwinkel festzuhalten.
Meine
Sicht der Dinge ...
Kein
Bild - ist bei mir im Bildbearbeitungsprogramm länger als 15
Minuten geöffnet.
Kein nachträgliches
Freistellen des Motivs, kein nachträgliches
Austauschen des Hintergrundes, kein aufwendiges
Entfernen von Gegenständen.
Wenn ich das machen muss, habe ich vor Ort nicht gründlich genug gearbeitet.
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