Melinda, 29 Jahre – Portraits on Location im „Dresdner Klassiker Handel“

Melinda – auch kein Modell, sondern eine unglaublich nette und (meiner Meinung nach) auch extrem gut aussehende Geschäftsfrau … sie hatte sich als Location für ein Portraitshooting den Dresdner Klassiker Handel ausgesucht.

Mir fiel es zugegebenermaßen schwer den historischen Fahrzeugen und ihr gleiche Wichtung in den Bildern zu widmen – aber vielleicht wäre das auch ein Fehler gewesen, denn mein Thema sind Portraits … Werbefotos mögen die Profis machen …

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  1. Melinda, 29 Jahre - Portraits on Location im "Dresdner Klassiker Handel" (10. September 2013)

5 Gedanken zu “Melinda, 29 Jahre – Portraits on Location im „Dresdner Klassiker Handel“

  1. Hallo Herr Müller

    Wieder ein hammer Shoot mit einem schönen Model (auch die Autos) und doch frage ich mich wie die Bilder der Autos so knackig und sehr schön belichtet wurden, mit einem eher, ich sag mal mit einer Schönwetterlinse ( die ich mir auch noch gönnen würde). Ich möchte ihnen auf keinen Fall zu nahe treten oder sie zu verletzten. Ich weiss nicht genau wie ich es ausdrücken soll. Aber das Ganze ist ja ohne zusätzliches Licht und Blitze gemacht worden. Auch das Model ist fantastisch abgelichtet worden mit tollen Posings. Benutzen sie ev. auch noch einen Belichtungsmesser? Ich bin mir am überlegen ob ich einen zulegen soll.

    Einfach herrliche anzuschaun…

    Merci und Gruess
    Res Spadin

    Geben sie die Posings jeweils vor oder sind das Ideen der Modelle?

    • Hallo Herr Spadin,

      ich antworte gern auf Ihre Fragen, wenn ich Ihnen damit helfen kann:

      # Die Bilder der Autos sind mit dem bei der 5D MkIII integrierten HDR-Modus („gesättigte Farben“) entstanden, bei dem die Kamera aus einer Belichtungsreihe von 3 Bildern eine HDR-Aufnahme errechnet – das funktioniert auch ohne Stativ ganz gut, wenn man die ISOs auf „Auto“ stellt. Dabei werden helle und dunkle Bereiche besser durchgezeichnet und auch die Farben (durch den gewählten Modus, s.o.) gepusht. In der anschließenden Bildbearbeitung kann man das Ganze noch ein wenig weiter optimieren, indem man den Schatten eine weitere Aufhellung verpasst, wenn es nötig sein sollte. Aber im Allgemeinen ist bei mir kein Bild länger als 3 Minuten in der Bildbearbeitung …

      # Ich habe einen Belichtungsmesser, benutze ihn aber höchst selten. Eine gute Messmethode zur korrekten Belichtung der Haut des Modells ist, eine Stelle im Gesicht die korrekt belichtet werden soll mit dem Zoom „heranzuholen“ und im Spot-Modus im Mode A, T oder P (je nach dem, was man vorgeben möchte: Blende oder Belichtungszeit) der Kamera auszumessen. Die durch die Kamera ermittelte Wertekomination dann einfach im Modus M fest einstellen und fotografieren … dann kann eigentlich (bei gleicher Lichtsituation) nichts mehr schief gehen. Durch das Display und das Histogramm kann man die korrekte Belichtung vor Ort eigentlich recht gut kontrollieren. Hinzu kommt, dass ich ausschließlich in RAW fotografiere und dann beim „Entwickeln“ der Bilder einen größeren Spielraum habe bis zu 1,5 Blenden (ohne dass man es dem finalen JPG-Bild ansieht) nach oben oder unten zu korrigieren. Denncch versuche ich schon vor Ort alles korrekt zu machen (Bildschnitt, Belichtung, Geradestellung, Lichtrichtungen, Posen) weil ich die Nacharbeit in den Bildbearbeitungsprogrammen nur als zeitraubend empfinde. Hier habe ich mir die Dia-Fotografen als Vorbild genommen – denn was bei DENEN nicht vor Ort korrekt gemacht wurde, kann im Nachgang nur unter erheblichen Aufwand korrigiert werden. Also VOR dem KLICK sollte so viel als möglich stimmen …

      # Die Posen gebe ich nicht wirklich vor – weil ich den Menschen vor mir nicht „verbiegen“ will. Jede(r) muss sich in seinem Körper wohlfühlen und soll – wenn er es nicht gewohnt ist – möglichst wenig posen. Sobald ein Posing nicht wirklich durch das Modell „gelebt“ werden kann, sondern nur ein Versuch ist, wird der Bildbetrachter das merken – es wird gestelzt wirken. Ich korrigiere nur, wenn etwas ungünstig ist – wenn z.B. Hautfalten durch eine Körperdrehung oberhalb der Taille entstehen oder wenn sich beim Sitzen ein Bauch oberhalb des Gürtels bildet – weil DIESE Dinge will die Dame vor mir ja wahrscheinlich auch nicht auf ihren Bildern haben …

      Beste Grüße

      Lars Müller

      • auch hier wiederum tolle Tipps die ich gut gebrauchen kann.
        Vielen Dank für die ausführlichen Informationen.

        Mit freundlichen Grüssen
        Res Spadin

  2. Lieber Lars, es war ein sehr schöner Nachmittag – du hast super Arbeit geleistet und ich erfreue mich sehr an den Bildern … kleine Meisterwerke dank deiner Meisterarbeit 🙂 Immer wieder gern … dein Fan Melinda 🙂

  3. Alte Schönheiten gepaart mit junger Schönheit – klasse!
    Die Fotos im weißen Strickkleid mit großem Ring sind alle spitze.
    Mit dem blauen Glitzerkleid hätte ich mir noch ein paar Fotos mehr mit den schreifarbenen Protzkarren (Ferrari, Lotus etc.) gewünscht…

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